09:26 Uhr | 15.11.2019
Mit Zustimmung des Haushaltsausschusses in der Bereinigungssitzung des Bundestages ist die Gründung der deutschlandweit größten länderübergreifenden staatlichen Kulturstiftung des öffentlichen Rechts einen entscheidenden Schritt näher gerückt.
Nach den Plänen des Bundes und der beiden Länder Thüringen und Sachsen-Anhalt sollen die bisherigen beiden Landesstiftungen „Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten“ und „Kulturstiftung Sachsen-Anhalt“ schrittweise in die „Kulturstiftung Mitteldeutschland Schlösser und Gärten“ (KMSG) eingebracht werden. Weitere Liegenschaften und die dort verorteten Betriebe von Kultureinrichtungen können in die KMSG im Einvernehmen zwischen den Ländern aufgenommen werden. Die Länder Thüringen und Sachsen-Anhalt sind gleichberechtigte Partner.
„Nachdem die Pläne bereits im letzten Bildungs- und Kulturausschuss vorgestellt wurden, werden wir zügig die weiteren Schritte im parlamentarischen Verfahren angehen und hoffen auf die Unterstützung des Landtages, in dessen Händen der Abschluss des notwendigen Staatsvertrages liegt“, so Sachsen-Anhalts Staats- und Kulturminister Rainer Robra. „Diese Stiftung ist für den gesamten mitteldeutschen Kulturraum eine enorme Chance. Erstmals werden wir unsere Kulturschätze umfassend sanieren und präsentieren können und ich freue mich, da nun der Durchbruch geschafft ist“, fügte er hinzu.
Thüringens Kulturminister und Chef der Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff erklärt: „Das reichhaltige kulturelle Erbe Thüringens zu sichern ist uns ein großes Anliegen. Wir tragen damit auch zur Selbstvergewisserung über die Geschichte unserer Heimat Thüringen und unserer Identität bei. Durch die wichtige Initiative aus dem Deutschen Bundestag haben wir Gelegenheit, unsere Schlösser und Gärten kulturtouristisch zu entwickeln und insbesondere die museale Präsentationen in unseren Schlössern voranzubringen. Die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages stimmt mich auch deshalb optimistisch, weil damit auch die Möglichkeit besteht, dass die Länder 2022 über die Fortsetzung des Sonderinvestitionsprogramms mit dem Bund verhandeln. Eine kontinuierliche Finanzierung für die Schlösser in Thüringen ist somit möglich.“
Die Hauptverwaltungsstandorte der neuen Stiftung sollen in Halle (Saale) und in einem durch Thüringen noch festzulegenden Ort liegen. Die rechtliche Sitz der Stiftung wird in Halle (Saale) sein und gemeinsam mit Thüringen beaufsichtigt.
Die Planungen sehen vor, dass in einem ersten Sonderinvestitionsprogramm vom Bund und den beiden Ländern insgesamt 400 Millionen Euro Investitionskosten und dauerhaft jährlich bis zu 60 Millionen Euro Betriebskosten in die Stiftung eingebracht werden. Der Bund übernimmt jeweils die Hälfte der Mittel, die andere Hälfte teilen sich Thüringen und Sachsen-Anhalt.
23.01.2026
Altenburg. Die Historikerin Prof. Dr. Kim Siebenhüner (Friedrich-Schiller-Universität Jena) ist am Montag, dem 2. Februar, 18 Uhr,... [mehr]
22.01.2026
Der Stadrat von Altenburg entscheidet in seiner kommenden Sitzung über die Billigung einer Projektskizze zur Sanierung und zum Umbau der... [mehr]
19.01.2026
Schmölln - Während viele Jugendliche ihre Abschlussarbeiten am Schreibtisch verbringen, zog es drei Zehntklässlerinnen der Regelschule... [mehr]
19.01.2026
Am Freitag wurde Emily Denzin vom SV Lerchenberg Altenburg in Gera für die Saison 2025 in der Osterland-Cross-Serie in der Gesamtwertung... [mehr]
21.01.2026
Die Schiedsrichtergruppe des ZFC Meuselwitz besteht aktuell aus 14 aktiven Schiedsrichtern, die im Jahr 2025 insgesamt 404 Spiele... [mehr]
18.01.2026
Gottesdienst für das Altenburger Land mit Familie Lehnert [mehr]
21.01.2026
POSTERSTEIN. Der Uranabbau der Wismut hat Ostthüringen geprägt wie kaum ein zweites Kapitel der Geschichte. Ab dem 25. Januar widmet... [mehr]
20.01.2026
Musikalische Reise in die Neue Welt Mit dem 5. Philharmonischen Konzert der Saison lädt das Philharmonische Orchester Altenburg... [mehr]